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Kl. Links sind unheimlich große Türen, (Th. ja) rechts
sind ganz viele, schmale Türen.
Th. Gut. Wir sind ja heute auf der Suche nach dem Hintergrund von deinem
Brustkrebs. Spür doch mal, welche Tür könnte Auskunft darüber
geben, oder welche Tür zieht dich an. Oder vielleicht sogar: Wo steht
dieses Wort drauf?
Kl. Ich nehme die große Tür rechts. Entschuldigung, ich hab
links gemeint.
Th. Gut, bleib mal davor stehen außen. Gleich, wenn ich es dir sage,
öffnest du die Tür; dann kann sich ja dein Unterbewußtsein
ausdrücken, dir irgendwas mitteilen, was immer da kommt. Guck mal,
ob du das Thema noch auf die Tür drauf schreiben kannst.
Oder vielleicht steht es ja schon da.................Pause.... und wenn
nicht, ist es auch ok.
Kl. Ne, da steht nichts drauf
Th. Bist du bereit, diese Tür zu öffnen? (Kl. Ja.) Gut, dann
öffne sie jetzt. (Türquietschen wird eingespielt.) Ja, die quietscht
halt heute heftig. Beschreib mir mal, was du wahrnimmst, wenn du reinschaust................
Geh einfach mal rein, schau dich mal um.
Kl. Es ist dunkel.
Th. Es ist dunkel, gut. Links, neben der Tür ist immer ein Lichtschalter;
schalt ihn ein, oder stell dir vor, du schaltest ihn ein.........(Kl..ja).......schau
dich mal um, was du wahrnimmst.
Kl. Ja... ich stehe praktisch in einem Tempel.
Th. Oh ja, beschreib mir mal, was du wahrnimmst, was du siehst.
Kl. Ich sehe, es ist ein langer Gang; und dann kommen Treppen (Th. ja)
; und ich hab so das Gefühl, daß da jemand herrscht.......aber
ich seh niemanden.
Th. Wir werden uns gleich mal näher damit beschäftigen, wer
da herrscht, vielleicht mal kommen lassen oder so. Aber guck dich vorher
noch mal um, beschreib mir mal ein paar Einzelheiten, oder was ist wichtig?
was fällt dir auf? Wie muss ich mir das vorstellen, was siehst du?
Kl. An beiden Seiten hängen Bilder, bunte Bilder ,Landschaften .
Th. Gibt es irgendwas Auffälliges, gibt es 1 Bild, was dir besonders
auffällt?
Kl. Ja, es sind grelle Farben. Und da, wo derjenige sitzt, das ist irgendwie
ein besonderer Platz. es ist wie bestrahlt.
Th. Wie muss ich mir das vorstellen? Wie ein Stuhl oder ein Thron?
Kl. Wie ein Thron.
Th. Wenn du diesen Raum so siehst, wie fühlt sich das an? Wie ist
so dein Grundlebensgefühl, wie geht es dir jetzt?
Kl. Ich fühl mich eigentlich wohl.
Th. Was ich auch immer gerne mache: Frag doch mal den Raum, was er für
eine Botschaft für dich hat. Was hat er mit deinem Brustkrebs zu
tun. Stell ihm mal die Frage, und guck mal, was zurückkommt. Einfach
mal fragen, richtig laut, und dann gucken, was zurückkommt.
Kl. Du hast die Freude verloren.
Th. Stell mal die Frage mit deinen Worten, und dann hör mal, was
er sagt. Frag mal den Raum richtig, was....
Kl. Was hast du mir zu sagen?
Th. Und dann hör mal, was er sagt.
Kl. Du bist hier, weil du die Freude verloren hast.
Th. Ja, ok, weisst du, was er meint damit? (Kl. ja) Gut, dann hätte
ich gerne mal, guck mal, ob dir sofort ne Szene einfällt, wo du die
Freude verloren hast oder wo du sie mit verloren hast. Gibt es ne Szene
in deinem Leben, die damit zusammenhängt? Guck mal, was ist als Erstes
da?
Kl. Jaa, das hat begonnen mit meiner Ehe.
Th. Guck mal, ob es ne Szene dazu gibt, die erste, die kommt......nicht
nachdenken, einfach das nehmen, was kommt.
Kl. Komm nichts.
Th. Gut, also allgemein, offensichtlich, ist es deine Ehe, gibt es viele
Stellen vielleicht, oder so (Kl. ja). Ja, gut, wir sind trotzdem auf der
Suche nach dem Brustkrebs. Ich meine, es gibt viele Leute, die ihre Freude
verloren haben, und die kriegen keinen Brustkrebs. Von daher ist es vielleicht
ein Aspekt. Frag den Raum doch noch mal, ob es irgendwas Wichtiges gibt,
was damit zusammenhängt. Vielleicht kann er ja noch einen Hinweis
geben. Frag mal so mit deinen Worten. Wie würdest du die Frage formulieren
an den Raum?
Kl. Raum, kannst du mir mal sagen, warum ich hier bin.? Ich soll genau
hinschauen.
Th. Ja, genau. Vielleicht passt es ja gerade, schau dich in dem Raum noch
mal genau um und guck mal, ob du in dem Raum schon mal genau hinschauen
sollst. Vielleicht gibt es in dem Raum ja schon was, was wichtig ist,
was wir noch nicht wahrgenommen haben. Guck mal. Und wenn du das siehst,
beschreib es mir mal.
Kl. Da steht ein Schrank.
Th. Ja, geh mal hin, mach ihn auf.
Kl. Das ist ein alter Schrank; ich mag eigentlich keine alten Schränke.
Th. Sags ihm.
Kl. Du gefällst mir eigentlich nicht.
Th. Er steht trotzdem hier in dem Raum rum, und der Raum sagt, du sollst
genau hinschauen. Guck doch mal hin, was ist denn in dem Schrank drin,
genau, du kannst ja mal gucken.
Kl. Ja. Puh, aa, da riechts so modrig und so alt., und überall Spinnweben,
und........so einen Schrank möchte ich nicht benutzen.
Th. Ja, es ist nur komisch, merkwürdig, auffällig, daß
er in so einem wunderschönen Tempel drinsteht. Frag ihn doch mal,
was das soll , oder ob er eine Botschaft hat. Warum stehst du hier so
rum?
Kl. Warum stehst du hier so an diesem schönen Ort? (Th. ja, genau)
Weils einfach nicht nur immer Schönheit gibt; es gibt auch was Unangenehmes.
Th. Ja, da wir ja auf der Suche nach deinem Brustkrebs sind, wo du deine
Freude verloren hast, kann er dir einen Hinweis in diese Richtung geben?
Frag ihn mal, weißt du was davon?
Kl. Weißt du, warum ich krank geworden bin? Ja, er weiß das
schon.
Th.Wow, wow, er soll es dir mal erzählen, würd ich vorschlagen.
Kl. Weil du es dir immer so einfach gemacht hast. Du hast dir immer nur
das Schöne anschauen wollen. Das Leben besteht aber nicht nur aus
schönen Dingen.
Th. Ist es sowas, deshalb ist er da? Das Unangenehme, das Muffige, das
Riechende? Er will dich erinnern, da gabs was? (Kl. Ja) Gut, dann haben
wir ja einen wunderbaren Eingang jetzt gefunden . Vielleicht hat das ja
mit deinem Brustkrebs zu tun. Gibt es da unschöne Sachen, wo du nicht
hingucken willst? Der Schrank als Symbolbild hat ja Zugang dazu. Wir beauftragen
ihn jetzt einfach mal, er soll dir mal ein paar Szenen zeigen, nicht?
Bist du einverstanden? (Kl. Ja) Er kann dir ja ein paar Hinweise geben.
Du kannst ja überall reingehen und auch wieder rausgehen, das ist
ja deine Entscheidung.. ...Beauftrage ihn mal, dir die nächstwichtige
Szene zu zeigen.
Kl. Ja. Nun führ mich doch mal; ich möchte wissen, was es mit
meinem Brustkrebs auf sich hat. Zeig mir doch mal, wo genau ich nicht
hinschauen wollte.
Th. Ja. Und dann guckst du einfach: Das Allererste, was kommt. ........Und
nimm das Erste was kommt, es war schon da.
Kl. Ja, ich will in diesen Kreislauf nicht schauen. Daß sich immer
alles wiederholt.
Th. Ja, mach es mal ein bißchen spezifischer, was wiederholt sich?
Welche Idee hast du, oder was siehst du? Weißt du jetzt im Moment,
was sich wiederholt?
Kl. Es wiederholt sich so immer der Alltag. Das war mir immer zu langweilig.
Th. Ja, also, wenn ich den Schrank jetzt richtig verstanden hab, geht
es um irgendwas Muffiges, Unangenehmes, wo du nicht hinschauen willst.
(Kl. Ja) Alltag, das klingt für mich jetzt erst mal neutral, höchstens
langweilig. Lass dir doch mal irgendwas Unangenehmes zeigen. Wir suchen
ja nach Hintergründen, nach irgeendwas, was fast schon verborgen
wirkt. Vielleicht weiß er was. Wenn du ganz gezielt fragst, kriegst
du auch ganz gezielt Antwort.
Kl. Was ist da so muffig, oder was schreckt dich da vor dem Alltag so
zurück? Da schreckt mich zurück, mich immer beweisen zu müssen.
Th. Ja, das wär ein ganz markanter Satz, dich immer beweisen zu müssen.
Ja, gut, erste Szene dazu? Gibts da was? (Kl. ja, hmm) Also, was weiß
ich, keine Ahnung : Morgens das erste Aufstehen, oder im Büro zu
sein, oder die beste Leistung? Wie muss ich mir das vorstellen? Machs
mal konkret.
Kl. Ja,einfach, gar nicht...immer sofort auf Knopfdruck alles wissen,
parat haben zu müssen, auch wenn ich gerade gar keine Lust dazu hab.(Th.
ja) Es wird von mir verlangt einfach.
Th. Es hört sich fast ein bißchen so an, als wenn du dich nicht
traust, deine Unlust zu leben.
Kl. Jaaa, ich bin das nicht gewohnt, unlustig sein zu dürfen.
Th. Ja, vielleicht haben wir da schon was ....Stinkendes.....(Th. lacht,
Kl. Ja) Ok, frag den Schrank noch mal ganz konkret, ob er noch mal was
weiß aus deinem Leben; eine Situation, die dazu beiträgt, daß
du Brustkrebs gekriegt hast? Die soll er dir zeigen.
Kl. Jetzt zeig mir doch mal, was war denn da so schlimm? Ich bin doch
immer schön ausgewichen. (Th. und Gruppe lachen)
Th. Vielleicht hätte das ja nicht passieren dürfen.
Kl. Aber irgendwann hat das Ausweichen nicht mehr gelangt, es kam nichts
mehr Neues.....es war alles so Alltag.
Th. Ich glaub, der Schrank meint etwas anderes. Frag ihn mal, ob er das
meint, wenn ja, soll er grün blinken, wenn das nicht stimmt, soll
er rot blinken.
Kl. Ja, grün.
Th. Und guck mal, wie er blinkt.
Kl. Heftig, ja, heftig.
Th. Er blinkt heftig grün, ja? (Kl. ja) Gut, dann brauchen wir Situationen,
die damit zusammenhängen. Vor was du ausgewichen bist. Das muss was
Konkretes sein, das ist mir zu unspezifisch, es muss konkreter sein. Wenn
Autos ausweichen, bauen sie einen Unfall.
Kl. Ja wenn es eng wurde, wenn jemand was von mir verlangt, und ich bin
in der Situation nicht bereit...
Th. (unterbricht) Was ist da? Schau mal hin! Welche Situation ist da?
Was kommt?
Kl. z. B. bei meiner Arbeit, wenn jemand was von mir will, und die gewöhnt
sind, sofort ne Antwort zu bekommen...... und manche Dinge lassen sich
halt nicht sofort erklären. Das muss man recherchieren. Ich kann
dann auch nicht sagen: Moment mal, das muss ich erst mal abklären.
Th. Das versteh ich, I., du erklärst mir gerade, was dir Stress macht,
ist ja gut; aber ich suche nach einem Moment des Auslösers, und der
passiert so: zack! - dann ist er da. Vielleicht gibt es ihn ja, vielleicht
gibt es ihn nicht; vielleicht suchen wir auch an der falschen Stelle.
Ich würde dir vorschlagen, guck doch mal in dem Schrank nach, mach
mal die Türen auf, guck mal, was da drin ist. Vielleicht kriegen
wir ja einen Hinweis. Ich versteh das gut mit dem Stress; aber wir suchen
den Auslöser. Geh mal hin zu dem Schrank, auch wenns da muffig rauskommt,
vielleicht finden wir ja was.
Kl. Ja, da steht: dem nicht gewachsen zu sein.
Th. Das steht da richtig?
Kl. Ja, wie so ein Streifen, da steht das drauf.
Th. Ja, gut, und jetzt fragen wir wieder den Schrank: Er soll dir eine
Szene liefern, ein Ereignis, eine Erinnerung, wo du etwas nicht gewachsen
warst, irgendein Ereignis. Guck mal, ob er dir so ein Ereignis schicken
kann......guck mal ob es geht. Frag ihn nach einem Ereignis, dem du nicht
gewachsen warst. Frag es in deinen Worten, und dann guck mal, was kommt.
Kl. In welchem Moment meines Lebens war ich denn da total überfordert?
Oder...........
Th. Ja, und mal gucken, was kommt; es muss sofort ein Ereignis kommen.
Kl.Ja, da fällt mir jetzt grad in der Schule eine Situation ein,
das war ein Wochenende - das war von der Kirche - da war ich ein Kind....
Th. unterbricht: Ja, genau, sei da.
Kl. Und da musste montags....da war irgendne Schulaufgabe....und ich wollte
mich immer auf meine Schulaufgaben gut vorbereiten (Th. Ja) . Und dieser
Aufenthalt war irgendwie länger, und dann hatte ich keine Zeit mehr,
mich vorzubereiten. Und mein Vater hat aber darauf bestanden, daß
ich in die Schule gehe, und hat gesagt, daß er in die Schule geht
und klärt es, daß ich vielleicht die Schulaufgabe nicht mitschreiben
muss oder was weiß ich. Und er hat gar nichts erreicht, und ich
hab sie mitschreiben müssen. Und da war ich irgendwie.....das hat
mich total......ich hab mich darauf verlassen.
Th. Du hast dich darauf verlassen - ich sags mal in meinen Worten - daß
dein Vater das hinkriegt. (Kl. Ja) Gut, dann lass deinen Vater mal auftauchen.
Wie alt bist du ungefähr, wenn du ihm gegenüber stehst?.....ungefähr....
Kl. Ich war so 12.
Th. Gut, sei mal 12. Steh deinem Vater gegenüber und sag ihm mal,
daß du enttäuscht bist, daß er das nicht hingekriegt
hat usw. (Kl. Ja). Sprich ihn an und guck ihn an dabei.
Kl. (ärgerlich) Das hast du jetzt wieder nicht hingekriegt. Duuu!
Ich soll für dich immer alles machen, und du machst nichts für
mich. Das kannst du nicht, das kriegste einfach nicht hin. Die Mutter
kriegt das immer hin, du nicht!
Th. Ahja, hm, guck mal hin, wie dein Papa reagiert...
Kl. Och....das interessiert ihn eigentlich nicht. Er sagt, das ist doch
dein Bier.
Th. Hm, wie ist denn das so? Jetzt hättste den Papa grad mal gebraucht....Das
klingt ein bißchen so: jetzt soll er dir helfen, und er ist nicht
da. Ist das sowas?
Kl. Ja, ich hätte da eigentlich schon mal ein bißchen Rückendeckung
gebraucht.
Th. Ich hab jetzt ne Vermutung...guck mal wie das ist: Kann das sein,
daß das ein Ereignis ist, das sich so selbstähnlich durch dein
Leben zieht? Spürs mal. (Kl. Ja) Da steht niemand hinter dir......
Kl. Ja!!!
Th. ...gibt dir Rückendeckung . Ja, das war laut und deutlich das
“Ja”, gut, meint der Schrank solche Szenen, die du erlebt
hast: Wo ein Mann nicht hinter steht, der Papa, oder sowas? Frag mal den
Schrank , dann lassen wir ihn wieder blinken oder nicht.
Kl. Das hab ich jetzt nicht verstanden.
Th. Frag mal den Schrank, ob er solche Ereignisse meint. (Kl. Ja) Ja?
Da blinkt er? (Kl. Ja), gut, dann haben wir ja schon mal die Qualität
davon: Das, wo es dir gestunken hat. (Kl. Ja)
Th. Ja, hmmmm.
Kl. Ich hab mich darauf verlassen.
Th. Du hast dich darauf verlassen. Gut. Jetzt könnten wir diesem
Satz nachgehen: Ich hab mich darauf verlassen. Guck mal, was noch kommt.
Wo hast du dich noch verlassen gefühlt? Wo hast du dich darauf verlassen?
Einfach mal das nächste Ereignis kommen lassen.
Kl. Ich hab mich auch darauf verlassen, immer Kind sein zu dürfen.
Das durft ich auch nicht, weil.....ich musste ja meinem Vater immer genau
gegenüber stehen, er hat ja alle Ansprüche..
Th. unterbricht: Sags ihm, sags ihm, red mit ihm.
Kl. Alles, was du von den anderen verlangt hast und was die dann nicht
erfüllt haben, dafür musste ich dann geradestehen. Ich musste
es aushalten, ich musste die Leistung dann erbringen.
Th. Hmm, und warum hast du es machen müssen? Hat er es verlangt oder
war es selbstverständlich?
Kl. Sonst war ich einfach bei ihm nicht angesehen. Er hat immer gesagt,
du bist ein bißchen dumm.
Th. Joaoa (lacht) Das ist natürlich auch ein wichtiger Satz, und
du hattest ihm dann zu beweisen, daß das nicht stimmt, ne?
Kl. Ja.
Th. Ja, sag ihm das mal, deinem Papa.
Kl. Ja, das war schon immer ganz schön aufwendig. Dir zu gefallen
und dir zu genügen . Und dabei hab ich auch sehr schnell gemerkt,
daß du eigentlich der Schwächere bist, nicht ich.
Th. Aja, wann hast dus gemerkt? Welches Ereignis gibts da?
Kl. Das war schon relativ bald. Das war auch wieder in der Schule, wenn
ich ihn dann wirklich mal irgendwas gefragt hab...
Th. erzähls ihm wieder
Kl. Wenn ich dich was gefragt hab ..... du konntest mir nie ne klare Antwort
geben, du hast immer drumrum geredet, und dann hab ich mir einfach ein
Buch genommen, und dann hab ichs nachgelesen und dann war die Sache für
mich geritzt.
Th. Also irgendwann hast du angefangen - ich sags jetzt mal ein bißchen
übertrieben - deinen Vater zu verachten.
Kl. Verachtet nicht, aber er ist mir einfach in meinem Respekt...... ich
hatte nicht mehr so großen Respekt .
Th. Sag ihm das mal direkt ins Gesicht, und guck mal, wie er reagiert.
Kl. Ja.... du mit deinen Werten......die hast du einfach nur dahin gesagt,
aber selbst hast du sie mir gar nicht vorgelebt.
Th. Aja.... wie reagiert er denn, wenn du ihm das so sagst?
Kl. Ja.... er ist geknickt.
Th. Ist geknickt? (Kl. Ja) So, jetzt machen wir was ganz Merkwürdiges,
frag ihn einfach mal, mach es einfach mal: Hast d u etwas mit meinem Brustkrebs
zu tun? Ja oder Nein? Frag ihn einfach mal und er soll mit dem Kopf nicken
oder mit dem Kopf schütteln. Guck mal, was er macht.
Kl. Ja!!
Th. Nee, frag i h n !
Kl. Hast du etwas mit meinem Brustkrebs zu tun? Ja. (Th. Er nickt?) Ja.
Th. Wie ist denn das für dich?
Kl. Ich weiß es ja.
Th. Ach, du weißt es? (lacht) Macht es dich nicht wütend? Macht
es dich nicht stinkig?
Kl. Naja, es ist so.......
Th. Woher weißt du denn das?
Kl. Naja, weil er mir sämtlichen Stolz genommen hat. (Th. Aja, hm,hm)
Oder auch Selbstwertgefühl.
Th. Ok, sag ihm das mal alles, und guck mal, wie er reagiert.
Kl. Ich war immer sehr stolz, aber du hast immer durch deine Werte hast
du immer versucht mich niederzumachen, auf deine Ebene zu ziehen. Ich
war auf einer ganz anderen Ebene. Mir waren deine Vorstellungen, deine
materiellen Vorstellungen, die waren mir eigentlich unwichtig.
Th. Wie reagiert er?
Kl. Ihm war es eigentlich auch immer unwichtig. Aber er, er ist ja als
junger Mann.... - er war ein toller Mann! - mit 24 Jahren ist er aus dem
Krieg gekommen , und hat einen Unterschenkel amputiert gehabt, und hat
dann seine Familie aufgebaut und hat dann , und konnte dann einfach nicht
so rumflippen, wie er es gewohnt war.
Th. Also, das hört sich so an, du hast Verständnis für
ihn.
Kl. Ja. Ich hab das sehr schnell gefühlt, daß er....
Th. Sags ihm, sags ihm.
Kl. Ich hab das sehr schnell gefühlt, daß du eigentlich auch
in anderen Regionen rumschwirrst, aber daß das einfach...... du
musstest ja eine vierköpfige Familie ernähren, daß dich
das immer gebremst hat. Und ich war für dich immer der Nagel zu diesem
Leben.
Th. Lass mal deine vierköpfige Familie auftauchen. Guck mal, wie
sie kommen. Wer kommt zuerst?
Kl. Jaa, meine Mutter.
Th. Wie sieht die aus im Gesicht?
Kl. Das ist eine liebe Frau.
Th. Das ist ne liebe Frau.....
Kl. auch ne sehr hübsche Frau.
Th. Erzähl ihr mal, daß du Brustkrebs hast, dieser Frau, die
jetzt auftaucht.
Kl. Mutter, was denkst du, warum ich so krank geworden bin?
Th. Oja, guck mal, was sie sagt.
Kl. Ja, du warst immer überfordert. Ich wusste das schon, aber ich
konnt einfach nichts machen. Dein Vater wollt immer nur dich......Ich
war nebensächlich.
Th. Ja...ist das für dich so richtig? Stimmt das so, wenn sie dir
das so antwortet? (Kl. Ja) Wir machen nachher mal den Test...... Frag
sie jetzt mal, ob sie was mit deinem Brustkrebs zu tun hat, ja oder nein?
Kl. Mutter, hast du was mit meinem Brustkrebs zu tun? Ja.
Th. Auch, ja? ( Kl. Ja.) Ok. Ich weiß nicht, obs geht, aber wir
probieren es mal. Dein Papa soll mal ne Prozentzahl nennen: Wieviel Prozent
ist er beteiligt?
Kl. 80 %.
Th. Und deine Mutter, guck mal hin, also frag sie...
Kl. Mutter, wie...... wie groß....... wie bist du an meinem Brustkrebs
beteiligt? 5 %.
Th. Gut. Die nächsten 15 % sollen auftauchen (Th. lacht), mal sehen,
vielleicht ist es so einfach, guck mal, wer auftaucht, wenn ich sowas
sage. Es muss ja nicht stimmen...
Kl. Mein Bruder!
Th. Es muss ja nicht stimmen mit der Prozentzahl, ne? Das ist jetzt nur
so ungefähr eine Idee darüber....Lass mal deinen Bruder auftauchen,
wie kommt der daher, wie sieht er aus?
Kl. Mein Bruder.......ja...der kommt daher.....er ist abgeneigt.......er
ist nicht anerkannt in der Familie, und es interessiert ihn auch nicht.
Und er hat mir das.......er hat mir irgendwie diese Last aufgeladen.
Th. Ach ja, weißt du das? Oder wie muss ich das verstehen?
Kl. Ja, daß der Vater wenigstens auf einen stolz sein konnte. Er
wollte ja immer stolz sein auf seine Kinder.
Th. Aja, ok. Also wenn er was Tolles macht, daß der Papa stolz darauf
sein kann, muss ich das so verstehen?
Kl. Im nachhinein schon, aber früher nicht. Früher hat er eigentlich
nur das gemacht, was er gewollt hat. Er war nicht dumm, aber er hat die
Schule geschmissen, war lieber mit Freundinnen unterwegs, und hat halt
so pfff...... sein Leben gelebt, sein Leben genossen.
Th. Ok. Wenn du das so wahrnimmst, und er kommt so daher....welches Gefühl
hast du zu ihm? Wie gehts dir, wenn er auftaucht?
Kl. Ja...ich hab da schon nen bißchen Wut. Ja, weil ich auch ........
Th. Ja, was würdest du denn am liebsten machen mit ihm?
Kl. Ja, weil ich auch am liebsten so sein wollte, ich wollte auch nicht
immer da...
Th. Sags ihm.
Kl. Ja, du bist da immer fortgegangen, und ich musste immer zu Hause hocken,
und musste warten, bis der Vater da irgendwie seine Launen abreagiert.
Th. Wie reagieren denn deine Mama und dein Papa darauf, wenn du ihm das
jetzt so deutlich sagst.
Kl. Meine Mutter wusste das, die konnte einfach nichts machen. Und mein
Vater sagt: Na, bei dir bin ich halt eben angekommen Der Bruder ist einfach
abgehauen, und ich musste dableiben.
Th. Gut, jetzt fragen wir ihn auch, stimmt das, daß du mitbeteiligt
bist an meinem Brustkrebs?
Kl. den Bruder?
Th. Ja, frag ihn mal jetzt, in deinen Worten.
Kl. Bruder, du bist auch an meinem Brustkrebs beteiligt.
Th. Guck mal, ob er nickt oder mit dem Kopf schüttelt. Vielleicht
haben wir ja auch nur solche Idee darüber.
Kl. Nee. Der sagt Nee.
Th. Weiß er, wer es war? Frag ihn mal?
Kl. Hast du ne Idee, wer auch noch Auslöser davon gewesen ist?
Th. Ja, genau. Also, nicht nachdenken, darum geht es gar nicht; guck mal,
wie er reagiert. Sonst fängst du an zu denken, darum gehts gar nicht,
sondern wie er darauf reagiert auf solche Frage.
Kl. Ich weiß es nicht. Aber weil du immer so beharrend auf deinen
Sachen warst. Du hast einfach immer so deine Meinung vertreten. Und das
hat dich immer so verharrt.
Th. Gut, das ist seine Meinung. Das kann sein, das kann nicht sein. Das
wissen wir jetzt nicht so genau. Gut. Wenn ihr jetzt so alle Vier da seid,
wie muss ich mir das vorstellen? Wer steht bei wem?
Kl. Ich steh bei meinem Vater, und mein Bruder steht bei der Mutter.
Th. Steht ihr Euch so gegenüber, oder wie muss ich mir das vorstellen?
Kl. Nein.....mein Vater nimmt mich an die Hand....neee....er nimmt mich
unter den Arm... meine Mutter und mein Bruder , die sind nicht so gedrängt,
die stehen schon zusammen, aber nicht so nah zusammen.
Th. Wie muss ich mir das vorstellen, wie fühlt sich das an? dein
Vater klemmt dich unter den Arm..........
Kl. Nee, der nagelt mich richtig fest.
Th. Ist das unangenehm oder angenehm?
Kl. Nein, das will ich nicht!
Th. Aber du lässt geschehen? (Kl. Ja) Dann sags ihm.
Kl. Ich will das nicht, daß du mich festnagelst, ich will auch weg.
(Th. ja) Du bleibst da.
Th. Der hat ja ganz gut Macht über dich, offensichtlich. (Kl. Ja)
Gut. Wenn das so ist, und er ja offensichtlich großen Anteil hat
an deinem Brustkrebs, wie er das zumindest subjektiv sagt, dann frag ihn
doch mal, ob er bereit ist, dir zu helfen, das wieder loszuwerden. Ich
mein, das ist ja schon so nen Risiko auch, was da läuft.
Kl. Vater, wärst du denn bereit, mir diese Last abzunehmen, diese
Last zu bewältigen?
Th. ja, genau.
Kl. Ja, das würde er machen.
Th. Würde er dafür auch total alles machen, daß das funktioniert,
dh. ist das jetzt nicht nur so seine Bereitschaft da, sondern ist er auch
bereit, dafür alles zu geben?
Kl. Ja, das würde er machen.
Th. Und auch notfalls alle Überzeugungen über Bord zu schmeißen
(Kl. Ja), alles?
Kl. Ja. Denn irgendwann hat er das dann schon mal kapiert.
Th. Gut, jetzt hätte ich gerne mal gewusst: Hat er das in der Außenwelt
miterlebt, lebt er noch?
Kl. Nein, der ist gestorben.
Th. Ja, ok, dann weiß er es nicht. Also, dein Vater in deiner Innenwelt
ist absolut total dafür, dir zu helfen, daß du das managest.
Denn offensichtlich hat er ja den größten Anteil, zumindest
sagt er das subjektiv. Also das Thema Vaterfigur , was immer das heißt,
mit Stress und so weiter, scheint ja eine Grundqualität, Grundenergie
zu sein.
Kl. Ja.
Th. Jetzt gehen wir mal zurück zu dem Schrank und gucken mal, was
der dazu meint. Du hattest ja ne ganze Menge Gestank, das war ja symbolisch
gemeint, aufgedeckt. (Kl. Ja) Wir gucken mal, wie der ausschaut der Schrank
jetzt.
Kl. Ja, der blinkt...grün.
Th. Wow. (Schnüffeln) ffff Stinkt er noch? Riech mal.
Kl. Ja, gut riechen tut er net. Ich denk, es ist ein bißchen so,
es ist grade mal...so ein bißchen Frischluft reingekommen.
Th. Was ich halt will damit - der Schrank ist ja ein Symbol - (Kl. Ja)
, das ist ja das Geniale, das Symbol hat ja alle Informationen darüber;
wir wollen halt gucken, ob wir die richtigen Symbole aufgedeckt haben,
oder ob da noch irgendwas fehlt. Das ist ja das Wichtigste immer. Guck
mal, ob der Schrank noch andere Türchen hat, wo du auch noch mal
reingucken sollst. Und wenn nicht, soll er blinken, mit dem Türchen
da, was du noch nicht angeschaut hast. Weil der Schrank ist ja etwas Unangenehmes
in dem Tempel. Ich mein, deutlicher gehts ja nicht mehr. (Kl. ja) Das
ist ja wie der Tumor in deinem Körper. Das ist ja eine direkte Sprache,
wenn man so will. Pause
Kl. Ne....es blinkt jetzt nichts mehr. Ich soll jetzt auch nichts mehr
aufmachen.
Th. Ja, willst du nicht selbst alles noch mal durchprobieren.
Kl. Doch, ich würd gern schon selbst noch mal darunter schaun; da
ist noch mal ein größeres Fach.
Th. Ja, genau, dann mach das man auch. Wir wollen jetzt in jedem Winkel
gucken. (Kl. ja), genau. Wir wollen ja wissen, was da drinsteckt.
Kl. Ja, da sind Schlangen drin.
Th. Ja, beschreib sie mir mal. Wie muss ich mir das vorstellen?
Kl. Ja, das ist ein Haufen, und das sind so vielleicht 10 Stück,
und die sind so richtig verwurschtelt.
Th. Haben sie dich schon bemerkt? (Kl. ja) Wie ist das für dich?
Kl. Ja, so...die Köpfe, die schaun mich an, und die Zunge, die kommt
so nach vorne, die wollen mich so anschlecken.
Th. Ja, ist das ok, oder ist das eher unangenehm?
Kl. Nee, das ist eher unangenehm.
Th. Man weiß es ja nicht, es gibt ja Schlangenliebhaber. (Kl. ja)
Die haben es als Haustiere. Ok, also irgendwas müssen sie ja jetzt
auch aus deinem Unterbewußtsein dir mitteilen wollen, die tauchen
ja jetzt, wenn du so willst, direkt aus dem Schatten auf; du machst ne
Schranktür auf, und da sind Schlangen (Kl. ja), die haben ja auch
ne Symbolik (Kl. ja). Die Schlangen sollen dir am besten mal zeigen, wo
sie in deinem Leben hingehören. Also was repräsentieren sie?
Ohne nachzudenken, gib ihnen den Auftrag, sie sollen dir Szenen aus deinem
Leben zeigen.
Kl. Wo find ich euch in meinem Leben wieder?
Th. Ja, genau. Und dann guck mal, welche Ideen.....welche Bilder oder
Ideen auftauchen?
Kl. Im Beruf.
Th. Ok, welche Situation? Oder eine Schlange geht vor und soll es dir
einfach mal zeigen. Stell dir vor, eine Schlange geht mit und zeigts dir.
Dann wirds noch praktischer, plastischer.
Kl. Ja......mein Kollege, der will mich einfach nur niedermachen, weil
er genau weiß, ich bin erfolgreicher als er. Ohne großen Aufwand.
Th. Dann zeig dem Kollegen mal die Schlangen, und guck mal, wie er darauf
reagiert.
Kl. Der Hasenfuß, der rennt gleich weg. (Th. und Gruppe lachen.)
Th. Ok, wir könnten ja auch mal durchspielen, was haben die anderen
Schlangen? Wir sammeln einfach mal, was haben die anderen Schlangen für
Informationen. Guck mal, ob du selbst ne Idee hast, wie wir das machen
können mit den Schlangen. Irgendeine Bedeutung haben sie. Wir wollen
sie ja nur rausfinden. Wir können die nächste Schlange nehmen,
und die kann uns auch wieder was zeigen.
Kl. Die wollen mir einfach zeigen, daß ich da vielleicht ein bißchen
vorsichtiger sein soll.
Th. Frag sie mal, ob das stimmt; vielleicht denken wir das ja auch nur.
Frag sie bitte, und guck, wie sie reagieren.
Kl. Ja, weshalb seid ihr denn da? Was wollt ihr mir denn zeigen?
Th. ja, genau.
Kl. Wir wollen dir zeigen, daß du mal sein sollst wie eine Schlange.
Th. Ja, ok, gut. Traust du dich? (Kl. ja) Gut, dann geh mal in eine rein,
sei mal eine. Und guck mal, wie sich das anfühlt, was du machen möchtest.
Was passiert?
Kl. (genussvoll) Ich möcht mal....
Th. ja..ja...ja ...
Kl. Ich möcht mal einem so den Hals umdrehen.
Th. Ja, (Th. lacht, Kl. und Gruppe lachen), ja so eine dicke Kobra , sei
mal eine und wickel dich mal drum, und guck mal, wie der den Kiefer auseinander
kriegt oder was....(Kl. ja) ........Guck mal, wer es ist. Guck mal, wer
jetzt so seine letzten Röcheln von sich gibt.
Kl. Gar nicht so speziell jammernd.
Th. Egal, guck mal, wer es ist.
Kl. Mein Bruder.
Th. Dein Bruder (Kl. ja) , hm, gut....Machs mal ruhig. Einfach mal gucken,
was passiert. Vielleicht ist die Sache ja damit erledigt, vielleicht passiert
irgendwas anderes. Wir wissen es ja nicht.
Kl. Ja, er wehrt sich halt. Er kämpft. (Th. ja) Er kämpft. Er
denkt, es ist für ihn ja so ein Klacks, ne Schlange wegzustoßen.
Th. Gucken wir da jetzt mal, ob es für ihn ein Klacks ist.
Kl. Ne, es ist kein Klacks. Das schafft er nicht.
Th. Das schafft er nicht. Guck mal, wer gewinnt.
Kl. Na, die Schlange gewinnt schon, aber das möcht ich nicht.
Th. Aha! Vielleicht ist sie deshalb eingesperrt? Du hast nämlich
gesagt, du würdest gern mal Schlange werden (Kl. ja), und das würde
bedeuten, du würdest deinem Bruder gern mal den Kopf umdrehen (Kl.
ja), aber wehe du tust es, dann kriegst du Angst. Vielleicht ist sie deshalb
eingesperrt.
Th. Ok. Wir sind hier in der Innenwelt. Das sind Figuren, sie sind eh
nicht zu töten (Kl. ja) , es ist ja deine Energie, sind ja deine
Bilder (Kl. ja). Also, wenn du ganz mutig bist, machst du es einfach mal.
Wir können ja mal experimentieren, mal gucken, was passiert.
Kl. Also: Ich soll jetzt meinen Bruder mal töten?
Th. Also das nehmen wir jetzt mal so als wunderbaren Film auf (Th. lacht,
Gruppe lacht)
Th. In der Innenwelt!!!
Kl. Ok. Dann mach ich das mal.
Th. Ok, mach das mal. Wenn die Lust schon da schon da ist.
Kl. Ich kann unheimlich gut zudrücken...
Th. Jaaa!!!
Kl. Ja, und ich machs einfach mal, (mit viel Betonung): daß er mir
jetzt mal zuhört.
Th. Sags ihm direkt. Red mal mit ihm.
Kl. Und ich drück jetzt solang zu, bis du mal zuhörst. Bis du
mal verstehst, (Th. ja) was ich dir sagen willst.
Th. Du kannst, wenn du willst, auch mal richtig was spüren. Du kannst
hier mal was in die Hand nehmen (Th. reicht Schlagstock) und zudrücken,
vielleicht spürst dus dann besser, das ist ja fast wie ne Schlange
auch. Das ist ja sowas, weißt du, dann hat man was in der Hand (Th.
und Kl. lachen)......ja, kannst du ruhig ein bißchen machen...
Kl. (energisch) Und er sagt, du mit deinem Geleier da immer, du mit deinem
esoterischen Mist, (Th. ja) und......aber das ist es einfach nicht.....er
war...
Th. red mit ihm: du...
Kl. Du bist eigentlich vom Vater geprägt, und du weißt....du
hast so wenig Gefühl, und das stört mich an dir. Du bist ja
eigentlich so ein ganz lieber Kerl. Aber du hast so wenig Gefühl.
Th. Guck mal, wie er jetzt guckt.
Kl. Gefühl hast du, das brauch ich ja nicht zu haben.
Th. (lacht) Und was macht das für ein Gefühl in dir?
Kl. Ja, da tut er mich immer mit ab.
Th. Und was für ein Gefühl kriegst du da?
Kl. Ja, ich krieg dann wieder, allein gegen die ganze Front kämpfen
zu müssen.
Th. Sag ihm das mal und erklär ihm, vielleicht hat das mit deinem
Brustkrebs zu tun. Frag ihn mal - irgendwie scheinst du ja mit so einem
Thema....... irgendwie mit ihm verquickt zu sein - frag ihn mal, vielleicht
kann er ja was dazu beitragen. Weiß er was drüber.
Kl. Kannst du mir mal sagen, warum ich mich immer allein gelassen fühle,
allein gegen euch zu kämpfen oder daß ich immer irgendwie so
leerlaufe, daß ihr mich einfach nicht anhört?
Naja, weil du nie zum Wichtigsten kommst; du laberst immer rum und erzählst
rum, das wollen wir gar nicht wissen; wir wollen Geld verdienen. Das interessiert
uns nicht.
Th. Also, eigentlich wirst du nicht ernstgenommen. (Kl. Nee) Nicht wichtig
genommen (Kl. nee). Wie weit kennst du das Gefühl rückwärts?
Geh mal auf der Zeitachse rückwärts, wie lange begleitet dich
das Gefühl schon? Guck mal einfach in den Bildern nach, guck mal,
wie die Ilka, wie lange....
Kl. Ja, das war so mit - keine Ahnung - mit 6/7 Jahren, und eine Situation,
da sind wir in Urlaub gefahren, und mein Vater hat sich immer dran erfreut;
ich war ja immer so ein sonniges Gemüt, ja, und das hat er genossen,
das hat er richtig in sich aufgesogen. Und ihm hat gefallen, wenn ich
dann....irgendwo im Gasthaus richtig gespachtelt hab, weil ich immer Hunger
gehabt hab, und das hat ihm gefallen. Ja, und damit hat er mich irgendwie
so niedrig gehalten, das war so orale Befriedigung.
Th. Aber das klingt ein bißchen so danach, als wenn dein Papa sich
um dich gekümmert hat, als wenn er stolz war auf dich.
Kl. Wie bitte?
Th. Das klingt so, als wenn dein Vater sich doch ein bißchen so
um dich gekümmert hat und als wenn er stolz auf dich war, oder?
Kl. Ja, aber so wie er sich das halt vorgestellt hat; nicht wie ich das
gebraucht hätte.
Th. Und du hast schon mit 5/6 Jahren gemerkt, daß er dich gar nicht
so richtig gemeint hat und daß du gar nicht so sein kannst, wie
du bist.
Kl. Ja, genau.
Th. Ja, ok, dann fragen wir mal die Schlangen, ob das der Hintergrund
ist. Denn die Schlangen sind ja als Symbole aufgetaucht, und wir müssen
mal gucken, haben wir das Richtige erwischt, dann sollen die mal was dazu
sagen. Ist es so? Oder vielleicht eine Schlange, was auch immer. Frag
sie, und dann gucken wir mal, welche Reaktion kommt; so machen wir das
immer.
Kl. Genau. Ja, also ist das so, daß dein Vater dich immer kurz halten
wollte? Ja, das ist so.
Th. Ja, hmm, wenn dieses kleine Mädchen jetzt so da ist, frag sie
doch mal so ganz generell, wie es ihr geht.
Kl. Wie geht es dir denn? Ich fühle mich so kraftlos, immer so angestrengt.
Th. Also, man kann nicht grade davon ausgehen, daß dieses Innere
Kind lebendig ist, fröhlich ist, voller Power. (Kl. Nee, nee. ) Eigentlich
ist es fertig, müde, kraftlos, sowas? (Kl. ja) Zeig das mal deinem
Papa: Schau mal, wie das kleine Mädchen...
Kl. Schau mal, ich muss immer darumsitzen, rumfuttern, nur weil du das
willst. Ich würd aber viel lieber spielen oder mit Freunden unterwegs.
Th. Was meint Papa?
Kl. Machs doch!
Th. Das ist erstaunlich jetzt, oder? (Kl. ja) Gut, wir haben ihn natürlich
dazu gebracht, daß er sagt, er will dir jetzt helfen, dh. das müsstest
du alles auflösen, aufdecken; gehen wir
mal davon aus, wenn wir das jetzt alles hier aufdecken in den nächsten
Tagen in ein paar Sessions und du wirst lebendig und fröhlich; guck
mal, wie du dich so entwickeln würdest, schau dir mal dieses kleine
Mädchen an, so wie eine Hochrechnung, sagen wir mal....
Kl. Ja, ich würd ganz einfach zuhause, das wäre so mein Pol,
mein Ruhepol, aber dann würd ich einfach rausgehen wollen. (Th. ja)
Und nicht immer zuhause rumhängen und zu warten, was ich für
ne nächste Aufgabe zu bekommen hab.
Th. Ja, hmm, ich würd gern ne Rückkopplung machen, ich such
ja nach dem Hintergrund von deinem Brustkrebs , und wenn wir was verändern,
wollen wir ja, daß der Brustkrebs sich auflöst. Frag ihn doch
mal ganz direkt: Stell ihn dir mal vor als Bild: Wenn du das Mädchen
wieder fröhlich machst, wird der Brustkrebs kleiner oder größer
oder dicker? oder was auch immer?
Kl. Wenn das Mädchen, wenn ich jetzt wieder fröhlich bin, so
wie wenn ich ganz klein, wie ich als kleines Mädchen war, würde
dann mein Brustkrebs weggehen? Ja!
Th. Wen hast du jetzt gefragt?
Kl. Meinen Vater.
Th. Deinen Vater, und jetzt fragst du am besten mal den Brustkrebs selbst.
Kannst du dir ein Bild davon machen? (Kl. ja) Guck mal ob das geht. Was
war rechte Seite? Da hast du, glaube ich, 2 Knoten gehabt?
Kl. Rechts 2 Knoten und links nichts nachgewiesen, links Lympfknoten.
Th. Ja, gut, ok, dann stell dir mal diese 2 Knoten rechts vor (Kl. ja)
und - wir machen mal folgendes, ist ja ne schöne Möglichkeit:
Stell dir mal vor, dein Vater hilft dir, er hat ja gesagt, er will dir
helfen und was auch immer, und es löst sich alles auf. Welcher von
den beiden Knoten löst sich auf, einer oder beide oder gar keiner?
Kl. Die gehen beide weg.
Th. Guck mal, lass sie mal da sein. (Kl. ja) Und stell dir vor, dein Vater
hilft dir, und dann guck mal, was passiert?
Kl. Ja, der zieht die, der kann die richtig rausziehen.
Th. Aja, dann ist das ein gutes Indiz dafür, daß das auch so
funktionieren könnte. Gut, was ich aber noch gerne hätte, was
bisher noch nicht so klar ist, ist dieser Auslösefaktor. Bevor wir
zum nächsten Thema kommen, möchte ich gerne noch mal gucken,
ob diese Schlangen sich irgendwie aufgelöst haben oder ob sie noch
existieren....
Kl. Die sind noch da.
Th. Die sind noch da. Dann fragen wir die, gibt es noch irgendwas Wichtiges,
was wir bisher noch nicht wahrgenommen haben? Für was stehen sie
noch? Frag sie noch mal.
Kl. Ja wegen was seid ihr da? Was, was wollt ihr mir sagen? Wir stehen
für dein Durcheinander da. (Th. Ja) Auch für mein Chaos.
Th. Ja, gut, das ist nun wieder sehr unspezifisch; eine Schlange soll
es dir zeigen, lass sie sich mal da hinschlängeln, folge ihr mal
mit deiner Aufmerksamkeit, guck mal, wo sie dich hinführt in deinem
Chaos, was meint sie denn damit? Guck mal, wo sie landet, richtig bildlich.
Kl. Was ist wichtig? Ich weiß einfach nicht, was für m i c
h wichtig ist. Ich weiß, was für jeden anderen wichtig ist,
aber nicht, was für mich wichtig ist.
Th. Also, das wär auch noch mal ein ganz wichtiger markanter Punkt
(Kl. ja); das zeigt dir die Schlange, und das hat auch irgendwie mit deinem
Brustkrebs zu tun? (Kl. ja)
Th. So mit diesem ganzen .......Kl. unterbricht: Ja!!
Th. Ja, wir haben ja nach 15 Prozent gesucht; das könnten irgendwelche
Aspekte davon sein. Gut, dann nehmen wir ganz systematisch die nächste
Schlange, jetzt haben wir schon 3 gehabt, auch wieder nen Auftrag geben:
Sie soll dir was zeigen, was wichtig ist, was du noch nicht wahrnehmen
kannst, und dann guck mal, wo sie hinschlängelt.
Kl. Ne, da seh ich jetzt gar nichts.....
Th. Gib ihr doch einfach mal einen Auftrag, irgendwo hinzuschlängeln,
das reicht ja schon, und dann gucken wir mal, wo sie sich hin bewegt.
Kl. Schlängel einfach mal (Th. drauf los) drauflos, schlängel
man in nen Wald...
Th. Genau, gut....
Kl. Ja, da taucht Unklarheit auf....
Th. Versuch mal, mir zu erklären, was meinst du mit Unklarheit?
Kl. Die Schlange will mir sagen, daß ich hasse, wenn etwas unklar
ist.
Th. Gut, da muss es natürlich Situationen geben, die mit Hass verbunden
sind, wo du das gespürt hast; welche tauchen auf?
Kl. Unklarheit?
Th. Ja, welche unklare Situationen hast du gehasst?
Kl. Also wenn z. B. mir jemand was sagt und nicht genau sagt so oder so,
sondern irgendwie wo ich mich irgendwie nicht entscheiden kann.
Th. Ja, kann ich nachvollziehen, aber gibt es ne Situation dazu? Also,
die erste Situation, die dazugehört, lass sie mal auftauchen. Du
machst immer zum ersten Mal solche
Erfahrung. Die ist sehr unangenehm, deshalb hast du sie jetzt auch im
Kopf; welche ist es? Die Schlange soll es dir zeigen. Also nicht nachdenken,
die Schlange soll es dir zeigen.
Kl. Ja unklar, wohin mein Leben führt.
Th. Also nicht jetzt, nicht unbedingt so eine Situation, wo einer ausrastet
und du nicht weißt, was das heißt? (Kl. ne) Hm, gut. Wieviel
Schlangen bleiben noch übrig?
Kl. Ach, die sind eigentlich immer noch so zusammengeknuddelt, aber die
sind eigentlich recht friedlich.
Th. Ist da nicht irgendwo so eine Agression ihnen gegenüber da? (Kl.
ne) Guck mal, ob du sie sogar mal anfassen kannst. Guck mal, ob das geht.
Kl. Ja, das geht. Th. Geht? Kl. ja.
Th. Ich hab da noch mal ne Idee, wollen nur mal überprüfen,
ob das stimmt, damit wir das ausschliessen können: Frag mal die Schlangen,
ob sie irgendwas mit deiner Sexualität
zu tun haben. Guck mal, wie sie darauf reagieren.
Kl. Ja, ähm, sie nickt.
Th. Sie nickt. (Kl. ja) Und wenn ich das richtig sehe, Brustkrebs rechts,
hat ja irgendwas auch was mit Beziehung zu tun (Kl. ja). Wenn man das
beides zusammenbringt, lass dir mal ne Szene zeigen von der Schlange.
Welche taucht auf?
Kl. Du gefällst deinem Mann nicht.
Th. Ja, da muss es eine ganz markante Situation geben, wo du das wahrgenommen
hast. (Kl. mmm) Hast du die vor Augen? (Kl. mm) Lass die mal da sein,
und wir gucken, ob die Schlange dazugehört. Wir suchen ja nach Auslösern,
nach Hintergründen.
Kl. Du bist unattraktiv.
Th. Sagt er das, oder hörst du das?
Kl. Das sagt die Schlange zu mir.
Th. Ja, ok. Gibt es Situationen, wo du das erlebt hast, wo ein Mann, oder
dein Mann das zu dir sagt? Oder.....
Kl. Pfff, eigentlich net...........ähm....vielleicht so.....eine
Situation fällt mir jetzt ein. Wo meine große Liebe einfach
mit anderen Frauen in Beziehung getreten ist (Th. ja) , und da hab ich
mich selbst unattraktiv, ne verletzt gefühlt.
Th. Ja, frag mal die Schlange, ob es das ist, was sie meint. Dann siehst
du ja, ob sie nickt oder den Kopf schüttelt.
Kl. Ist es das, was ich meine? Nee.
Th. Dann soll sie es dir mal zeigen, dann siehst du ja, ob sie nickt oder
mit dem Kopf schüttelt.
Kl. Was ist es denn? Zeigs mir doch mal. ....................Da kommt
mir solche Situation, wo ich das, was ich wollte, nie gekriegt hab und
umgekehrt.
Th. Hmm, muss eine Situation sein, welche ist es? Einfach die erste, die
da ist.
Kl. Ja...da wo meine große Liebe mir eines morgens gesagt hat, er
hat grad eben mit einer anderen Frau geschlafen.
Th. Ok. Lass ihn doch mal da sein, diesen Mann, hör ihn mal diesen
Satz (Kl. ja), und dann sag mir mal, wie sich das anfühlt und wo
du das spürst.
Kl. Da bin ich gestorben; das drückt mir die Kehle zu.
Th. Ok, und jetzt frag die Schlange, ob das damit gemeint ist.
Kl. Ist das damit gemeint? Ja.
Th. Ok, das ist ja jetzt alles technisch; das ist ja ein sehr heftiges
Ereignis, und das müssen wir auch auflösen, und das musst du
auch spüren, da gehen wir auch irgendwann auch heftig rein, aber
nicht jetzt. Weil, wir suchen ja einem Auslöser, ich hätte gern
mal gewußt, ist das ein Auslöser? - Oder machen wir es umgedreht
- frag mal deinen Freund, deine große Liebe, ob er beteiligt ist
an deinem Brustkrebs. Und dann guck auch wieder, ob er nickt oder mit
dem Kopf schüttelt.
Kl. Ja, er ist beteiligt.
Th.Ich weiß, jetzt hast du wieder meine Frage gehört, aber
frag ihn noch mal mit deinen Worten.
Kl. T., bist du an meinem Brustkrebs beteiligt? Ja.
Th. Ok, gut, dann stellen wir die nächste Frage. Bist du bereit,
mir dabei zu helfen, das aufzulösen?
Kl. Bist du bereit, mir zu helfen , da aufzulösen? Ja.
Th. Ist er auch bereit, alles zu tun?
Kl. Alles tut er nicht.
Th. (lacht) Was tut er nicht?? Es ist aber deine Meinung, frag ihn!
Kl. Bist du bereit, alles zu tun? Nein, ich bin nicht bereit, alles zu
tun.
Th. Also, er würde dich aber eventuell dann auch sterben lassen,
wenn er nicht alles tut? Das weiß man ja nie, frag ihn mal.
Kl. Nein, das würde er nicht wollen.
Th. Ok, wäre er dann bereit, alles zu tun, wenn es darauf ankäme.
Das ist ja die Frage.
Kl. Ja.
Th. Ok, wie ist das jetzt für dich, wenn du das so deutlich hörst?
Denn darum geht es ja, alles zu tun, wenns drauf ankommt.
Kl. Ich habs immer gefühlt, ich wusste es immer.
Th. Sag ihm das mal.
Kl. Ich wusste es immer, daß du nicht alles für mich tust.
Th. Das klingt ein bißchen so nach einer Enttäuschung, weil
deine (Kl. ja) große Liebe nicht alles für dich tut. (Kl. ja)
Das ist ja schon fast ein Widerspruch in sich selbst, nicht? (Kl. ja)
Denn eigentlich erwartet man ja, das ist der Märchenprinz, der tut
alles....
Kl. (lacht leise ) Ja. Th. Ja. Kl. (lacht laut) Ja!!!
Th. Wie lange ist das jetzt her, dieses Erlebnis, daß du jetzt hattest?
Kl. Oaa, Moment.........25 Jahre.
Th. Ok, 25 Jahre. Ich hab nur die Idee, weil solche Sachen sind immer
sehr, sehr markant aus meiner Erfahrung, das haut heftig rein, daß
es vielleicht heute, irgendwann später, viel viel später so
etwas Selbstähnliches gegeben hat. Das braucht ja nur in diese Richtung
zu gehen.
Kl. Das hab ich jetzt nicht verstanden.
Th. Also solch ein Ereignis, wenn dir die große Liebe sagt, das
ist es nicht oder dich betrügt vor deinen Augen, oder was auch immer,
das ist ja ein Schock. Das kann man wirklich so sagen (Kl. ja), und das
kann auch ein ganz tiefer Auslöser sein (Kl. ja) heute. Denn wenn
das so lange her ist, wirkt es ja nur, wenn etwas Selbstähnliches
wieder passiert.
Kl. Ja, gut, in meiner Ehe war das ja auch so.
Th. Ja, genau. Da würde ich gerne gucken, ob es da eine selbstähnliche
Situation gibt, die sehr identisch ist; wo eigentlich dasselbe Thema noch
mal passiert.
Kl. Ja, wo mein Mann dann gegangen ist, weil......ja.....ich hab ihn eigentlich
nie geliebt. (Th. ja) Ich hab ihn benutzt, weil ich den anderen, weil
wir nicht zusammen gekommen sind.
Th. Ja, gut. Frag mal einen von den beiden Knoten, wer dafür verantwortlich
ist. Wer ist daraus entstanden? War so meine Idee jetzt............
Kl. Nö, nee, keiner.
Th. Gut, jetzt suchen wir noch den Auslöser. Es muss irgendwas gegeben
haben eine Zeitlang vor der Bildung Knoten, was dazu beigetragen hat,
daß: Zack! sich jetzt sowas bildet So stellen wir uns das immer
vor, oder so stellen sich viele das vor. In der Neuen Medizin wird sich
das auch so vorgestellt; du bist da ja auch.....du stellst dir das ja
auch so vor. Wen könnten wir da fragen? Was meinst du, wer dir Auskunft
über den Auslöser geben könnte? Wen könnten wir fragen?
Was meinst du? Den Schrank? den Raum? deinen Papa? also irgendwelche Innenweltbilder
mein ich jetzt damit.
Kl. Na, den Propheten, der da thront.
Th. Gut, ja, das ist auch eine gute Idee. Den lassen wir jetzt mal auftauchen,
guck mal, wie der kommt.
Kl. Der sitzt ganz souverän da, und ich gucke zu ihm hin.
Th. Ja, wie ist so dein Grundgefühl ihm gegenüber?
Kl. Sehr respektvoll, und ich weiß sofort, daß er mir weiterhelfen
kann.
Th. Gut, dann sag ihm sowas mit deinen Worten: Wir haben jetzt ne ganze
Menge schon geguckt und gesurft und aufgedeckt, gesurft, und haben so
Ideen, wie es sein kann....
Wir fragen ihn jetzt mal als allererstes: Kommt es irgendwie so hin? Da
soll er mal ja oder nein sagen, oder sind wir vollkommen auf dem Holzweg?
Kl. Kann ich dich fragen, was der Auslöser für meinen Brustkrebs
war? . Nö, er weiß da keine Antwort.
Th. Keine Antwort.....aber frag ihn mal, für was ist er zuständig.
Es kann ja sein, das ist nicht seine Welt oder so.
Kl. Weshalb bist du eigentlich da?Er ist nur da, um mir das Licht zu zeigen.
Th. Gut, ok. Wir suchen ja eh im Schatten rum, nicht? (Kl. ja) Das ist
ja wie eine andere Welt: Wir gehen in die Schattenwelt, machen Schränke
auf, wo es stinkt und so, wo Schlangen drin sind, die unangenehm sind.
(Kl. ja). Gut, das heißt aber auch, daß es in den Bereichen
kein Licht gibt. (Kl. ja) Vielleicht kann er dir da ne Auskunft geben:
Wo bitteschön ist in dir kein Licht? Wenn er vom Licht kommt, müsste
er das vielleicht wissen. Wo bitteschön sollst du hinschaun, Licht
hintragen, was mit deinem Brustkrebs zu tun hat? Frag ihn, nicht nachdenken,
frag ihn, vielleicht weiß er ne Antwort.
Kl. Wo in meinem Körper ist kein Licht? Ja, in meinem Unterleib.
Th. Ja, seit wann? Frag ihn auch das?
Kl. Weißt du, kannst du mir das sagen? Schon ganz früh, schon
bevor ich geboren bin.
Th. In deinem Mutterleib oder noch früher?
Kl. Noch früher.
Th. Noch früher. Dh. du bringst ein Thema mit, wo in deinem Unterleib
kein Licht, keine Energie ist. Ist das richtig? (Kl. ja) Und ist das auch
was ganz Entscheidendes für deinen Brustkrebs?
Kl. (betont) Ja!
Th. Frag ihn wieder.
Kl. Ist das entscheidend für meinen Brustkrebs? Ja!
Th. Hast du ne Ahnung, was er meint?
Kl. Nein.
Th. Dann bitte ihn doch, er soll dir irgendwie die Übersetzung liefern.
Kl. Kannst du mir sagen, wann genau ich diesen Energieverlust hatte? Ja,
du bist irgendwann mal, da hast du dich für eine Sache eingesetzt
und deine........, die dir vertraut haben, haben dich dann im Stich gelassen.
Th. Also so eine ganz tiefe Art von Kollektiv-Schock, Enttäuschung?
(Kl. ja) Gut, würde er dabei helfen, das aufzudecken?
Kl. Könntest du mir helfen, das aufzudecken? Ja.
Th. Das heißt, wir würden irgendwann ne Session machen, wo
er uns hilft, vielleicht die Führung übernimmt, Aspekte davon
zeigt (Kl. ja) , Reinkarnationsbilder - keine Ahnung, was da alles so
in Gang kommt - daß du dieses Defizit in deinem Unterleib irgendwie
gelöst bekommst (Kl. ja), daß da Energie wieder reinkommt (Kl.
ja). Gut, stell dir ruhig mal vor, wir machen das: Du bist angefüllt
in deinem ganzen Körper, und in dem Bereich ist auch wieder Energie.
Guck mal, wie sich das auf deinen Brustkrebs auswirkt, auf die Knoten,
die da sind, guck mal, was passiert.
Kl. Ja, die sind weg.
Th. Dann frag ihn, wieviel Prozent ist diese Sache beteiligt? Frag ihn.
Nicht nachdenken.
Kl. 10 %.
Th. 10 %, also doch. Also, bis jetzt haben wir noch nicht den Auslöser
gefunden. Ansonsten kommt es energetisch fast hin. Ich würde gern
noch mal gucken in diesem Schrank, der da in diesem Tempel ist; er sitzt
da ja jetzt auf seinem Thron, ist für das Licht zuständig. Du
hast Respekt davor, hast Zugang , du kannst das spüren: Hat der Schrank
damit seine Aufgabe erfüllt? Er wollte dir ja was zeigen, was Unangenehmes
in diesem schönen Tempel. Hat er seine Aufgabe erfüllt? Frag
ihn mal.
Kl. Schrank, willst du mir irgendwas zeigen? Hab ich irgendwas übersehen?
Ja, ganz oben....ist eine Glocke.
Th. Oja, gut. Läute sie mal, mach mal.
Kl. Ja (macht entspr. Handbewegung) ja, da kommen unheimlich viel kleine
Wesen, Zwerge..
Th. Ja, lass sie mal kommen, red mal mit ihnen. Offensichtlich haben wir
die vergessen, was wollen die denn noch?
Kl. Was wollt ihr von mir? Wir wollen dich holen zur Arbeit.
Th. Und, verstehst du, was sie meinen? (Kl. nee) Frag sie. Ich weiß
nicht, was ihr meint. Ja, du sollst mit uns arbeiten. Du sollst gar nicht
da allein sitzen, du sollst mit uns arbeiten.
Th. Weißt du, was sie meinen jetzt?
Kl. Ich soll ihnen halt helfen.
Th. Wobei denn?
Kl. Was macht ihr denn für ne Arbeit? Ja, wir....ich komm mir vor
wie Schneewittchen und die 7 Zwerge.
Th. Ja, echt, sollst du die Mama spielen für die? Was ist es denn,
was wollen sie denn?
Kl. Ja, irgendjemand, meint der, der ihr Gewusel da koordiniert.
Th. Ok, frag sie trotzdem mal, für was stehen die in deinem Leben.
Sie tauchen ja in deiner Innenwelt jetzt auf, und wollen dich irgendwo
hinbringen; wollen, daß du irgendwas koordinierst. Was hat das mit
deinem Leben zu tun? Frag mal.
Kl. Ja, was hat das mit meinem Lebwen zu tun? Ich bin jetzt hier einfach
so zu Euch gekommen? Was wollt ihr mir sagen?.........Die wollen mir sagen,
die wollen mich als Oberhaupt sehen, die wollen mich als Oberhaupt haben,
ja, aber was in meinem Leben soll das? Oberhaupt von was? Da kommt mir
einfach: Oberhaupt der Familie.
Th. Hast du Kinder?
Kl. Eine Tochter.
Th. Eine Tochter. Lebst du mit deinem Mann zusammen, oder lebst du allein?
Kl. Ne, ich bin geschieden.
Th. Geschieden und mit dir alleine. Ja, denn was heißt Oberhaupt,
was heißt das? (Kl. ja) Für mich würde das auch so bedeuten
- ich versuchs mal zu übersetzen - sowas: du sollst
Chef deines Lebens werden, dein Leben managen, sowas? (Kl. ja) Hast du
das an jemand abgegeben, oder wie versteh ich das?
Kl. Das hab ich schleifen lassen.
Th. Aja. Also eigentlich klingt das ein bißchen so wie geheime Kräfte,
die sagen: He, manage wieder dein Leben. (Kl. ja) Würden sie dir
dabei helfen? Denn Heinzelmännchen sind ja dafür da....
Kl. (lachend) Ja.
Th. Du sollst also wieder die Chefin werden von deinem Leben.
Kl. Ja, genau.
Th. Und warum machst du es nicht?
Kl. Pfff, die andere Methode, die ist geübter.
Th. Welche Methode?
Kl. Davonzulaufen.
Th. Also du müsstest einen Methodenwechsel machen (Kl. ja!). Freuen
die sich, wenn du einen machen würdest?
Kl. (lachend) Ja!!!! (Kl. und Th. lachen beide)
Th. Gut, dh. wir müssen in der Woche Therapie auch so einen Methodenwechsel
üben. (Kl.ja) Würden sie dir dabei helfen, die Zwerge?
Kl. ja, unbedingt.
Th. Das heißt, der Aspekt war jetzt noch ganz wichtig? (Kl. ja)
Dh. den sollst du richtig einläuten oder hören, oder wahrnehmen........gut,
frag die mal, ob die noch was wissen, was
wir bisher übersehen haben.
Kl. Wisst ihr noch was? Nee, das war alles.
Th. Das war alles. Ja, das ist ein ganzes Programm; traust du dir das
zu, das alles zu machen. Ja, nicht? (Kl. Ja. ) Wir haben trotzdem den
Auslöser noch nicht gefunden. Ich bin einfach neugierig. Du bist
ja auch solch Hamer-Fan, solch Neue Medizin-Fan, da gibt es ja immer so
einen Auslöser, so irgendwas......wen könnten wir denn fragen?
Kl. Meine Tochter?
Stimme aus der Gruppe: Vielleicht die Knoten mal selbst fragen?
Th. Die Knoten mal selbst fragen, gut: Frag mal....
Kl. Warum seid ihr denn entstanden?
Th. Zu welchem Zeitpunkt: Zack!
Kl. Wann seid ihr entstanden?
Th. Das Ereignis. Einfach gucken, was passiert, wenn du die Frage stellst...
Kl. W a n n seid ihr entstanden?
Th. Genau, und nun guck mal, was jetzt passiert.
Kl. Die sind vor 2 Jahren entstanden......die Knoten.
Th. Geh mal hin in den Zeitraum, guck mal, was ist da passiert?
Kl. Da hab ich meine zweite Große Liebe getroffen.
Th. Aaah, ok. Gut, sowas habe ich vermutet (Th. lacht, Kl. lacht mit.)
Selbstähnlichkeit: Vor 25 Jahren Auslöser, und heute muss es
noch mal.....genau so ist es!! Ja, ok. Lass ihn mal kommen, genau, guck
mal, überprüf mal, ob d a s stimmt.
Was hat er gesagt zu dir, was dir so in die Glieder gefahren ist, hör
mal seine Worte.
Kl. Ja, wir müssen uns trennen, weil das hat keinen Sinn.
Th. Ja, das reicht, ja. Wenn die Große Liebe..... und genau das.......(unverständlich),
hör ihn das mal sagen, und sag mir mal dein Körpergefühl
dazu. Du müsstest dich erinnern, was dein Körper in dem Moment
macht. Du musst das richtig spüren.
Kl. Ja! mir tut die Brust weh. Und ich hab auch am ganzen Körper....mir
schlafen die Hände ein, so taubes Gefühl.
Th. Ja. mm. Dann sag ihm, daß er der Auslöser ist und daß
er gefälligst mitzuarbeiten hat...(unverständlich). Wenn er
das hinterlassen hat, soll er wenigstens helfen aufzuräumen.
Das ist ja ein Schock, was er gemacht hat.
Kl. Du warst der Auslöser, du sollst mir auch wieder helfen.
Th. Guck mal, wie er reagiert.
Kl. Ja, er hilft mir.
Th. Gut. zur Gruppe: Ja das passt. Gut, sie hat 2 Knoten. Was ist der
zweite?
Kl. Ne, links hab ich keinen Knoten. Da ist nur, da wurde Kontrastmittel
reingegeben und da hat man solche Dichte festgestellt. Und da hat man
vermutet, daß das dieser Flächenkrebs ist, das hat man aber
noch nicht bewiesen. Die hätten dann noch weiter.....Stanzbiopsie
gemacht, und das hab ich dann nicht mehr gemacht.
Th. Wenn du die jetzt als inneres Bild auftauchen lässt, diese Verdichtung,
wie nimmst du die wahr?
Kl. Wie so ein Netz eigentlich, das legt sich so drüber, aber für
mich ist das harmlos.
Th. Gut, dann frag das Netz, ob es für sich auch harmlos ist. Das
können wir ja überprüfen.
Kl. Bist du harmlos? Nicht ganz, wenn du dein Leben nicht änderst,
ändern wir uns.
Th. oh ja, die Vorstufe als Warnung. So wirds sein? (Kl. ja) Na gut, dann
erzähl ihm schon mal, du hast dich ja eh angemeldet, du bleibst jetzt
ne Woche hier, ziehst das jetzt durch, ob das dann schon die Veränderung
ist.
Kl. Ich weiß ja, ich hab ja eh schon mein Leben verändert.
Ich weiß, daß mir noch etwas fehlt. Ist die Woche, die ich
jetzt hier verbringen werde, ist das die Lösung? Wenn du dann auch
später, wenn du wieder zuhause bist, danach lebst, dann schon.
Th. Gut, das geht dann um die Umsetzung, das ist klar. ....Dann gucken
wir jetzt mal, ob die Zwerge, die aufgetaucht sind, ob die noch einen
Hinweis haben. Ist ja toll, was sie gemacht haben, sie haben dir noch
mal was Wichtiges gezeigt. (Kl. nee) Gibt es noch was, was sie dir zeigen
könnten? Sagen könnten?
Kl. Nee, die sind ganz friedlich jetzt, sind auch nicht mehr so wuselig.
Die bleiben jetzt mal ganz ruhig sitzen und hören mir zu.
Th. Ja, die sollen mal ihre Chefin anerkennen. (Kl. ja) Frag mal den Schrank,
ob es noch etwas gibt, was wir vergessen oder übersehen haben. Ob
er noch irgendwas weiß.
Kl. Schrank, hast du noch ne dunkle Ecke, wo ich reinschauen sollte? (Kl.
nee)
Th. Frag jetzt diesen Meister, diese Lichtgestalt, ob er noch etwas für
wichtig erachtet für dieses Thema jetzt heute Brustkrebs.
Kl. Weißt du noch was, was für meinen Weg förderlich wäre?
(Kl. Nee)
Th. Gut, dann machen wir jetzt einfach eine Zeitreise vorwärts; stell
dir einfach vor: So ne Woche geht rum, und du gehst wieder nach Hause
. Und vielleicht 1 - 2 Wochen später, du betrittst wieder diesen
Raum in deiner Vorstellung: Guck dich mal um, wie hat der sich verändert
oder wie der ausschaut jetzt.
Kl. Die Bilder sind nicht mehr so dicht. Ein paar Bilder sind weg, es
sind jetzt ein paar weniger. Aber die sind von der Farbe so intensiv,
es langt. Die lassen den ganzen Raum erstrahlen. Und diese Lichtgestalt
ist gar nicht mehr da.
Th. Ist das ok?
Kl. Das ist ok. Das ist einfach ein unheimlich schöner, wohnlicher
Raum. Der alte Schrank ist aber auch nicht mehr da.
Th.Ja, klar. Der hat ja auch seine Schuldigkeit getan (Th. lacht), aber
guck mal, wie toll der war, daß er aufgetaucht ist, was wir jetzt
alles rausgefunden haben. Ist das nicht toll?
(Kl. ja) Also so ein bißchen Dankbarkeit könnten wir ihm schon
geben.
Kl. Okaaaay.....
Th. (lacht) Du wolltest ihn ja erst nicht haben, nicht? (Th. lacht, Kl.
lacht mit).
Kl. Brennholz!!!!! (Kl. lacht, Th. lacht mit).
Th. Schicksal jeden Schrankes .....irgendwann zu Brennholz zu werden,
ok. Das wird deine Energie, es wird noch wärmer, stells dir ruhig
vor.....Ist ein schönes Bild, nicht? So
einen Raum zu haben voller....(Kl. ja).....das wird das Ergebnis, das
kommt dabei raus, dafür würds sich rentieren, ne?
Kl. Ja.
Th. zur Gruppe: Habt ihr noch ne Idee? Für mich wäre es soweit....
TNin: Was war mit dem Lympfknoten, mit der Lymphknotenschwellung?
Th. Lympfknotenschwellung kommt dahinten aus der medizinischen Ecke.
Kl. Der Lymphknoten? Gut, der ist 6/2004 festgestellt worden und verändert
auch immer sein Aussehen.
TNin: Wie hat der bei der Ansprache des Netzes reagiert? Hast dus gemerkt,
hat der auch mit reagiert?
Kl. Nee, der hat damit gar nichts zu tun.
Tnin: Ich finds noch wichtig zu hören: Der Prophet hatte gesagt,
ich bringe dir das Licht . Es wäre wichtig zu hören, welches
Licht er gebracht hat, und jetzt ist er nicht mehr da.
Kl. Das Licht der Freude.
Th. Der hatte ja gesagt, oder irgendjemand, der Raum hat gesagt, dir fehlt
die Freude, ja, genau. Das würde bedeuten: Freude zieht wieder in
deinen Alltag, in dein Leben. (Kl. ja)
Das würde bedeuten, wir gucken mal in ein paar Wochen, wie freudevoll
du dann durch die Gegend tanzt (Kl. und Th. lachen), und dann kannst du
dich ja vor die Kamera stellen, und dann können wir das ja wahrnehmen.
(Kl. lacht laut, Th. stimmt ein.)
Th. Machst du noch ein bißchen Musik, Uli? -.-.-.-.-.-.-.-.-.-Ende
dieser tollen Session-----------
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