Der freie Wille
Zurück zum Index
 

 

 

 

 

 

Der freie Wille des Menschen...

Die Versuchsperson wurde zuerst von den Augen und Mund der Frau angezogen, dies aktivierte Gefühle und Erinnerungen:
alles zusammen wurde mit dem Produkt geankert.


Professor Werner Kroeber-Riel
, der Leiter eines der modernsten Manipulationslaboratorien der Welt, des Institut für Konsum- und Verhaltensforschung der Universität in Saarbrücken, untersucht wie Menschen beeinflußt werden können. Unter anderem wird Versuchspersonen eine Brille aufgesetzt, die die Blickbewegung der Augen registriert. Damit kann die Einprägsamkeit von Werbefotos getestet werden. Kroebel-Riel: “In unserem Manipulationslabor werden zum ersten Mal in großem Umfang psychobiologische Messungen vorgenommen. Hier wird menschliches Verhalten mit technischer Akribie analysiert“. Besonders interessieren die Wissenschaftler dabei Hinweise auf Emotionen. „Über Gefühle wird die Informationsverarbeitung im Gehirn aktiviert. Vernünftige Entscheidungen und sachliche Argumente spielen dabei kaum eine Rolle. Es genügt vielmehr - wie es oft bei der Werbung geschieht - , das Produkt oder seinen Namen zusammen mit angenehmen Reizen zu präsentieren“. Mit Polygraphen (Lügendetektoren) wird die biologische Reaktion gemessen. In einem berühmten Experiment, der sog. „Hoba-Manipulation“, erfanden die Wissenschaftler einen Produktnamen, den niemand kannte. Die Versuchsteilnehmer zeigten daher auch keinerlei gefühlsmäßige Reaktionen. Den Probanden wurden daraufhin in einer Art primitiver Dressur immer wieder Bilder gezeigt, die mit positiven Reaktionen verknüpft waren: Palmenstrände, ein hübsches Mädchen, ein sympathisches junges Ehepaar, und gleichzeitig erschien jeweils der Name des Produktes. Später zeigten die Wissenschaftler den Testpersonen nur noch den Namen des Produktes und jetzt meldeten die Meßgeräte lebhafte positive Reaktionen. Die angenehmen Gefühle von den Bildern waren auf den vorher neutralen Produktnamen übertragen worden. Sozialpsychologen meinen, wir manipulieren schon als Babys mit Geschrei und Gewimmer, und auch später im Leben manipulieren wir, wo immer es geht. In jeder Beziehung gehört Manipulation zum alltäglichen Repertoire des zwischenmenschlichen Umgangs. Manipulation gilt den Psychologen deshalb als wesentlicher Bestandteil des sozialen Verhaltens. Ist für Psychologen der Mensch eine Reiz-Reaktionsmaschine mit Gefühlen?

 

Die synergetische Symmetriebrechung im Gehirn -
„ordnet“ die Welt automatisch in einfache „Schubladen“!

Wie die folgende Studie aufzeigt, genügen einige wenige Informationen, um im Inneren des Menschen Reaktionen auszulösen, die wiederum mit sofort auftauchenden Meinungen korrespondieren. Die Informationen der Körpersprache - bestimmte Gesten, Haltungen usw. - wirken als äußerer Reiz, wie der Ton beim Pawlowschen Hund, und reaktivieren innerlich abgespeicherte Erfahrungsmuster, die zu bestimmten vorgefaßten Urteilen führen. Diese Informationszusammenhänge laufen ohne die Mitwirkung von Reflektionen der linken Gehirnhälfte. Es ist also nicht wichtig, was jemand sagt, sondern wie er etwas sagt. Auch die - im obigen Test ausgeblendete - Stimme, Tonart und Geschwindigkeit, also die Sprachmelodie hat einen wesentlichen Einfluß auf die Reaktionen des Zuhörers. Sogar die Verwendung bestimmter Wörter (Reizwörter im wörtlichen Sinne) löst unbewußte Reaktionen aus, ohne Rücksicht auf den Sinnzusammenhang der Wörter. Daher benutzen nicht nur Politiker gerne vereinfachte Aussagen, um damit unbewußt Wirkungen zu erzeugen. Dies alles zeigt auf, wie einfach und eindeutig Ankerungen wirken. Die umgedrehte Sichtweise ist ebenfalls richtig: dies alles zeigt auf, wie sehr innerlich abgespeicherte Reaktionsmuster in den Gehirnen der Menschen existieren, und wie unfrei Menschen sind. Es gibt keine äußere Welt, die sich objektiv in den Gehirnen von Menschen spiegelt, sondern nur innerlich subjektive Reaktionsmuster, die aus vielfältigen Erfahrungen zusammengesetzt sind. Wichtig sind im obigen Beispiel auch die gegensätzlichen Reaktionen auf den Politiker Wallmann, denn sie zeigen die Symmetriebrechungen auf: völlig unterschiedliche Reaktionsrichtungen. Synergetik Therapie beschäftigt sich mit den abgespeicherten Reaktionsmustern, die wiederum auf vielfältig geankerten Erfahrungen beruhen. Einem Katzenallergiker braucht man nur eine Katze zu zeigen, und schon stellen sich seine Symptome ein. Symptome aller Krankheiten sind dementsprechend Reaktionen des Körpers auf komplexe innere Muster, die durch äußere Reize - Erlebnisse - ausgelöst werden. Heilung bedeutet Beseitigung von inneren autonomen komplexen Reaktionsmustern. Heilung kann daher nur über die Auslösung von Selbstorganisationsprozessen des Gehirns erzielt werden, da die Informationsstruktur sich dabei neu organisiert und die alten Informationen - die neuronalen Energiebilder - sich verändern.

 

Die Macht der Bilder - die Macht komplexer Ankerungen

 

Gehirnfunktionen, freier Wille und Gesundheit
Das Verhalten des Menschen wird überwiegend subjektiv unbewußt gesteuert. Sämtliches Verhalten wird nahezu aus einem hochkomplexen unbewußten Erinnerungsspeicher mit eingeübten Reaktionsmustern gesteuert. Der einzelne Mensch kann nur aus dem Kontext seiner Innenwelt - seiner einzigartigen subjektiven Welt, seiner individuellen Wirklichkeit - heraus, auf den Kontext seiner Umgebung und den daraus für ihn „notwendigen“ Interaktionen, reagieren. Selbst seine angestrebten „Ziele“ und damit seine subjektive Handlungsfreiheit sind nur in Wechselwirkung mit seiner Umgebung möglich und damit zugleich auch rückgekoppelt auf seine „innere Abbildung der äußeren Welt“. Von daher ist es leicht nachvollziehbar, daß jeder Mensch sein „System“ im stabilen Gleichgewicht zu halten versucht und dieses allerdings häufig nur durch „massives Einbrechen der Wirklichkeit“ über sog. Schicksalsschläge oder Krankheiten störbar wird. Krankheiten sind somit immer sichtbarer Ausdruck eines individuellen Ungleichgewichts und immer auch ein Ergebnis aus dem Kontext all seiner Erfahrungen. Diese Erfahrungen sind in der Summe als neuronale Matrix im Gehirn komplex verankert und bestimmen auch rückgekoppelt mit der Wahrnehmung der Welt im „Außen“ sein Verhalten: Krankheiten beinhalten daher häufig stabile Wahrnehmungs- und Bewußtseinsschleifen, die wiederum diese Krankheit stabilisieren. Nur durch eine grundlegende Neuorganisation aller beteiligten relevanten Informationen, die alle wieder neuronal abgespeichert sind, kann Heilung und damit ein neues gesundes Gleichgewicht erreicht werden. Wissen über Zusammenhänge oder sogar tiefergehendes Bewußtsein sind für Heilungsvorgänge meistens nicht ausreichend, die neuronale Matrix mit allen relevanten Ankerungen muß berücksichtigt werden. Dies kann nur synergetisch - im Zusammenhang mit dem größeren Kontext - durch einen Selbstorganisationsprozeß erreicht werden.

 

Benjamin Libet von der Universität of California untersuchte die „freie Willensentscheidung“. Er entwickelte ein Meßverfahren, um sog. Bereitschaftspotentiale im Gehirn seiner Versuchspersonen zu messen, wie sie stets kurz vor Willkür-Bewegungen auftreten. Er stellte fest, daß diese Potentiale jeweils etwa eine halbe Sekunde vor einer willkürlichen Handbewegung zu beobachten sind. Aber erst zwei Zentelsekunden vor dieser Bewegung wurden sich die Versuchspersonen überhaupt erst bewußt, daß sie diese Bewegung ausführen wollen. Offenbar hatte das Gehirn schon vorbewußt entschieden, was getan werden sollte, und dem Bewußtsein gerade eben noch genügend Zeit gelassen, sein Veto einzulegen und die Bewegung im letzten Moment noch zu stoppen. (Klivington, K.A.: Gehirn und Geist. Heidelberg 1992).

In der Synergetik Therapie ist es immer wieder überraschend für den Klienten, wahrzunehmen, wie stetig das Gehirn seinen Informationsfluß „anbietet“, der Klient nur die Freiheit hat, „Nein“ zu sagen und es wieder zu verdrängen oder das entsprechend angebotene Material mit seinem Bewußtsein zu konfrontieren und es unter Anleitung neu zu gestalten und abzuändern. Alle Informationen fließen immer in einem häufig „unsichtbaren sinnvollen Kontext“ - in einer psychischen komplexen Struktur - in Form von neuronalen Energiebildern. Wird die darin enthaltende Spannung entladen, gibt es Rückkopplungseffekte auf andere Energiestrukturen und Selbstorganisation. Erst danach ist „echte innere Freiheit“ möglich, einhergehend mit Kreativitätserhöhung und Bewußtseinserweiterung. Dies führt automatisch zu neuem Verhalten und ist mit einer erweiterten Handlungsfähigkeit in der „Außenwelt gekoppelt, was wiederum als Rückkopplung, als neue Erfahrung in die Innenwelt eingebettet wird. Sind alle Spannungsbilder abgeflossen - entspannt - , verändert sich die Innenwelt zu mehr Detailreichtum, Lebendigkeit und Harmonie, was wiederum positiv gleichzeitig auf die Körperfunktionen wirkt. Das Immunsystem stärkt sich und eine Symptomauflösung geschieht.

 



Die Präsentation dieser Einzelsitzungen ist bewußt von den Interventionen des Therapeuten frei gehalten worden, um den Energiefluß als spontanen Bilderfluß klarer darstellen zu können. Sehr markant sind die gleichzeitig auftretenden Körperreaktionen (Schmerzempfindungen). Die Innenwelt wird in der ersten Sitzung als Horrorwelt erlebt, in allen weiteren Sitzungen gab es immer mehr Zusammenhänge und erkennbare Strukturen. Wie Libet feststellte, wird das Bereitschaftspotential als meßbare Hirnaktivität 0,5 sec vor einer Reaktion produziert und der Mensch reagiert 0,2 sec vor der möglichen Reaktion mit der bewußten Freigabe (Entscheidung) dieses Energieflusses. Hier ist dieser frei abfließende Energiefluß sichtbar, der nur durch bewußtes Akzeptieren dieses chaotischen Bilderflußes entsteht. Dadurch entleert sich das Horrorenergiefeld: der Druck entspannt sich. Mögliche Anwendungsfelder: Sexual- und Gewaltstraftäter.



Klient (30 J.) Bindungslos, arbeitslos, weltunzufrieden, leicht aufbrausend, selbstzerstörerisch, heimatlos...

1. Session:

Aah...mein linker Arm ist wie gelähmt ...Messer...das Messer...Ich weiß nicht. ..ich glaub, ich töte jemand. Ich töte jemand... Jaja, ich töte jemand...in den Bauch. Ich war wohl Linkshänder. Ich hab was verraten! - Kapuzenmänner tauchen auf. Die lassen mich hängen. Saubande! Jetzt taucht so eine komische Statue auf... wie so ein General oder was weiß denn ich... auf, wie so ein Monument. Geheimnis, immer wieder nur Geheimnis, Geheimnis... Geheimnis. Ja, der sagt: find es selber raus; der sagt zu mir, find es selber raus! Ich wüßte, was ich getan habe, ich soll’s selber rausfinden. Ajee, jetzt krieg ich aber wieder Herzstiche. Die haben mir das Herz rausgenommen. Bei irgend so einer Scheiß Zeremonie. Die beugen sich alle dadrüber...und säbeln an mir rum. Ich bin irgend so ein Opfer... Opfergabe ...Mensch... die antworten nicht, die Stinker. Jetzt sitz ich da, wie so ein Wolf, der um sich beißt. Die sagen mir Nichts... also sag ich zu denen, die sollen verschwinden. Nee, die haben alle die Köpfe gesenkt - schuldbewußt. Aber er sagt nichts... er sagt verdammt nochmal nichts, er sagt irgendwas mit Macht, der wird immer kleiner. Du der wird immer kleiner. Ich...ich hab da nur noch einen Zwerg in der Hand. Ich bin riesig, die anderen sind alle weg.. ich hab nur noch diesen Zwerg da in der Hand. Ich würd den am Liebsten auffressen. Ich bin wie so eine reißende Bestie. Weg, sind sie, alle weg, im Dunkeln verschwunden. Jetzt taucht ein Sarg auf...ja ein Sarg, so ein ganz schöner verzierter Sarg... wie so eine Steinplatte... aber der Eine ist wieder da, den hab ich noch, ouh... das sticht hier am Kopf... irgendwelche Nadeln, die ich noch im Schädel hab, von ihren Spielereien... da sind jetzt ganz viele Bilder hintereinander ...meine Angst, als mein Vater starb, lag er auf einer Bahre und da hab ich totale Angst gekriegt, daß ich dachte... der steht gleich auf und zerreißt mich. Der steht einfach wieder auf... so zombiemäßig und so ist es auch grad. Der Sargdeckel so... der geht auf! Jetzt pocht mein Herz ganz arg. Der sagt: wir werden dich holen, er sagt, wir kriegen dich.. wir kriegen dich... wir kriegen dich. Es ist der Tod - Freund Sensenmann. Pest.... die Pest! Schon wieder so ein Schauer. Was mache ich? Ich weiß gar nicht, wo ich bin? Mm, aja- ouh ich hab so Herzstiche. Das ist, oah, wie so eine Mühle, wie so eine riesige Mühle und da ist so, da werden so all dieses Leid und all die Menschen werden zerquetscht und zermatscht. Die Kriege oder die Pest oder was das auch immer ist, da ist so eine Hand davor, vor dieser Mühle, vor diesem rasenden Mühlstein. Für mich ist das die Hand Gottes, die entscheidet über Leben und Tod! Ich sehe so einen riesigen Kämpfer mit so einem riesigen Helm auf - das Schwert hoch erhoben über seinem Kopf - und zuschlägt... immer wieder zuschlägt. Oah... das tut so weh! Ich bin derjenige, der um sich schlägt. Da ist jetzt ein Ritter mit so einem ganz, ganz dunklen Visier... wird erwürgt... oh Gott... all diese Bilder immer und immer wieder (Unter Tränen) und dann immer wieder zwischendrin, dieses...oh Gott, warum dieses ganze Leid... und dann wieder zwischendrin die Wut und dann wieder zwischendrin die Hoffnungslosigkeit und dann wieder zwischendrin: ich bin Schuld, ich bin auch Schuld, ich bin mitschuldig und aach... Ja und dann, und dann: verdammt seist Du! Verdammt seist Du in alle Ewigkeit! Äh, nenn es Gott... es ist kein Gesicht, es ist nur die Stimme. Ah, ich hab ihn... so wie man sich manche Gottesbilder vorstellt, mit so einem großen, langen Bart, der sich aus einer Wolke verwandelt hat, in einen riesigen Kopf. Weil ich mit schuld bin. Er sagt zu mir, ich wäre ein Wurm, ein Nichts oder ein Niemand. Er sagt, glaube an mich und Du bist frei.

4. Session
Die Schlange hortet die Energie für schlechtere Zeiten, nicht für bessere Zeiten, für schlechtere Zeiten, Kriegsmomente Katastrophen und solche Sachen. Jaja, da werd’ ich aber ganz lebendig, wenn Naturkatastrophen sind, da werde ich ganz fit. Wenn es extrem wird, dann fange ich an lebendig zu werden, so sieht es aus. Die Schlange fällt in sich zusammen. Jetzt schwimmt sie in dem Blut, wie Öl, haftet so an Ihr. Sie stirbt. ... Formen ... und alles verklebt. Ich bin fassungslos. Na, die schlängelt sich so weg von mir, wie auf so einen Spiegel zu, wie so ein Spiegelbild. In dem Spiegelbild bin ich. Diese Dämonen sagen: Wir sind auch da! Und sie sagen, Du wirst uns nie los werden! In diesem Spiegel sind jetzt ganz viele Fratzen, wieder meine alten Bekannten. Da lachen lauter Fratzen zu mir und Grimassen. Ich laß sie einfach, sowohl die Dämonen als auch die Fratzen und die Gnome und die ganzen Spinner da; ich laß sie einfach da so sein, wo sie sind und die Schlange dreht sich ganz verschämt weg, so... ist höchst beleidigt und die Dämonen die schlingeln so (pfeift) ...weißt Du? Holen sich die Energie, so... so klinken sich ein bei mir. Also ich sehe jetzt diese ganzen Dämonen, die vorher so in Aufruhr waren, da in diesem Spiegel und die sitzen da alle ganz ruhig. Jetzt frag ich mal die Schlange. Die Schlange ist sowas, wie Big Boß, die hat auch mein Spiegelbild in sich, also die andere Seite ist sie. Die ist aber auch wirklich so, weißt Du, wie in dem Aladin-Film, die Schlange. Sie wendet sich ab. Jetzt geht das wieder los. Aja, klar, tun die Augen wieder weh. Sie sagt, ich laß Dich aber nicht in Ruhe. Sie will mich vernichten, sagt sie. Sie würde sich auch vernichten. Es hat was von Selbstzerstörung, ja. Sie sagt, das ist Ihr egal, dann sucht sie sich einen anderen Körper. Keine Kompromisse, sagt sie.. keine Verträge... keinen Deal. NEIN! Das ist der Anteil, wo sich die Leute von mir abwenden. Was mich dann wiederum vernichtet, ja. Weg... ich bin weg,alle möglichen Trips von ekelig, weißt Du... ekelige Weiber, Fettarsch, Stinkemuschi. Küssen ist ekelig. Dieses Animalische, das ist dieses Animalische... dieses, diese UAAH Energie, weißt Du, dieses... ich krieg dann Bilder von Neandertaler und Dinosauriern und so, da hat sie keine Macht... so gewalttätig oder animalische Sexdinger oder mit an die Haare packen und einfach in Grund und Boden vögeln, keine Probleme. Da hat sie keine Macht.

Da war jetzt eine Frau gewesen, die wunderschön auf dem Bauch liegt, die Beine gespreizt hat und auf einmal hat die sich verwandelt in irgend so einen häßlichen, abgrundtief häßlichen Gnom. Das war mir eigentlich... das war eher so, als wollte ich in sie eindringen und dann, dann hab’ ich aber ihren Körper gespalten, also auseinander gerissen und dann in dem Moment kam dieser häßliche Gnom und jetzt steht vor mir... ach schon wieder Freund... ja, nenne ihn ruhig der Tod; aber der steht vor mir, wie so eine Säule und ich ganz aufrecht und guckt auf mich hinab und ich guck ganz steil an ihm hoch. Der hat sowas von...Du bist Schuld oder sowas, so guckt der. Am Leid. Ich bin Schuld am Leid der Menschen! Ich bin Schuld am Leid der Frauen.

Ich sehe einen Tunnel, also wie eine Rutsche rausch... rausch, runter, hoch Spirale... rutsch, rutsch. Da Unten ist ein Licht. Ja und das Ende der Rutsche ist ein Kopf, wieder so ein Dämonenkopf, aus dem seinen Mund bin ich raus gekommen. Sowas, wie ne riesige Felswand und dann bin ich in so Nebel gefallen... also so große Nebelschwaden und da bin ich reingeflogen. Wupp. Ich sehe nur diesen Nebel... ich falle immer noch. Aja ok, ok, es geht noch tiefer... und jetzt sind unten Flammen... also da wo ich reinfalle, sind Flammen. Flammen und irgendwie diese Dämonenfratzen ... Schlangen ... so ein Fegefeuer oder so. Ich verbrenne, ich verbrenne!!!

Jetzt ist was auferstanden. Ein Wesen... sieht ein bißchen eigenartig aus... wie eine Mumie, fast gesichtslos. Jetzt sehe ich Schatten an den Wänden, von... wie es zwei miteinander treiben. Diese Mumie ist so halb aufgerichtet und guckt so ... guckt sich das an... also guckt in der Gegend rum, also so matt und dumpf. Oooh, jetzt krieg ich wieder einen totalen Kloß! Es sticht. Das wird stärker und der sagt nichts... Ich hab ihm jetzt eine auf die Birne gehauen, hab gesagt, er soll sagen, wer er ist. Er sagt einfach, schau mich an. Auhhhh... Ich bin Dein Schmerz! Hat er gesagt. Oahhh, jetzt krieg ich Herzstechen. Erst im Hals die Schmerzen, jetzt im Herzen...und im Bauch.

Da ist jetzt so ein Bild von so einem Mann, aber das kann man nicht direkt als Mann bezeichnen, wie so ein Kraftprotz, der auf einer Frau liegt und die hat die Beine so nach oben und der stößt immer wieder zu. Aber ihr Unterleib ist völlig blutig, also völlig zerstoßen oder so. Auahhh, jetzt tut mein Arsch weh. Jetzt krieg ich Kopfschmerzen, ouhh was geht denn jetzt ab? Ich weiß gar nicht mehr, was mir zuerst weh tut. Ouuuhhh... mein Kopf. Ouhh. . . .wie grauenvoll, das ist so ein... also er... er ist... och... das ist kein richtiger Mensch oder sowas... das ist wie eine Maske und sie... sie ist wirklich nur noch... das ist dieses Zerfetzen in Grund und Boden ficken oder was weiß ich... auf jeden Fall so... ganz viel Blut und Fleisch ohne Rücksicht auf Verluste, einfach so völlig abartig. Macht! Macht darüber zu haben, darüber zu entscheiden. Was du machst mit ihr! Völlig egal! Aber es ist nicht nur die Macht... es ist irgendwie auch so... ja, es kommt auch so vom Schwanz aus.

Ouhh, Mann, ich denk drüber nach... nein. Es ist unheimlich gewalttätig. Ja, ja es ist so gewalttätig, daß sie blutet. Zerstückelt ... bluten ist schon gar kein Ausdruck mehr ... der Schmerz der ist weg! Aber es sticht im Kopf ... ssssst ... ouhh ... das ist total ... uäh ... mir ist schlecht ... echt. Da ist soviel Haß auch. Es ist so Grrrrrrrrr. Es ist, wie so rrrrrrr ... ja ... tierisch, so tierisch. Das ist einfach tierisch ... das ist auch tierisch geil... (lacht). Es ist (lacht), es ist nicht nur unangenehm, nee es ist einfach tierisch so ... chrrrrr, ja, wie ein Wolf, hab ich jetzt... wie so ein Wolf oder wie so Werwolf, ja sowas ist das. Werwolf, ja genau das ist das. Es ist so, als wenn zwei... es hat sowas von zwei... wenn zwei Werwölfe miteinander vögeln (lacht). So diese Lust am Schmerz oder so... wenn die Krallen über die Haut gehen (knurrt)....Ouh ... das ist so ne Lust ... so ne Lust ... so ne totale Lust. (stöhnt) ... auch so eine Kraft ... so eine UAAHHH ... sowas. (knurrt) ... er hat jetzt ein Gesicht ... er hat sich völlig verwandelt ... er ist ein Werwolf und ... und er bäumt sich so auf. Er ist in ihr drin und bäumt sich so auf. Und sie ... sie ist Mensch. Sie ist Fleisch ... Fleisch ... Fleisch! ... Fleisch ... -Wolfsgeheul wird eingespielt - Das hat was total waches ... -knurrt - Diese Frau ist weg! ... Ich bin im Wald irgendwie mit den Wölfen. Es ist aber so, daß ich so schutzlos bin (hustet) Ouhhh ... ich will mich zerreißen lassen. Aber das Eigenartige ist, daß ich nicht als Wolf zerrissen werde, sondern als Mensch und daß der Wolf immer noch dasteht und heult. Er steht da und heult (weint... Wolfsgeheul wird weiter eingespielt) Ahhhh ... es ist so ... ahhh, es ist immer noch das gleiche Bild, aber es ... oah ... ja, daß ich schon als Mensch von den Wölfen zerrissen wurde, aber das ist nicht mehr so ... das ist nicht mehr so schmerzhaft. Der Mensch, der da war, der kann das beobachten wie sein Körper zerrissen wird. Oahh! Das ist zwar sein Körper, der da zerrissen wird, aber er schwebt über dieser ganzen Szene. Ich bin er! Es tut mir total weh zu sehen wie der zerrissen wird.

- Klient weint - Zum Abschluß tauchen entspannte Bilder auf und er sieht wie ein Pärchen sinnlich und sehr sanft, zart und zerbrechlich zusammen ist. Er geht in den Mann hinein und erlebt ihn.

Es ist aeh ... ein Wertschätzen! Da ist ein Geniessen und ja ... sowas ganz filigranes. Unterschwellig ist die Energie von tierisch geil noch da, ja doch. Also es hat sowas von ... sie kann da sein. Die ist jetzt aber mehr im Hintergrund.

Der Klient absolviert 10 Sessions und geht anschließend eine feste Bindung ein, die 4 Jahre hält.


Synergetik Therapie Institut
EMail: kamala@synergetik.net
Homepage: www.synergetik-therapie.de

Diese Seite
weiter empfehlen!

Amselweg 1
35649 Bischoffen-Roßbach
Tel.: 06444 1359, 6014
Fax.: 06444 6136